FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2019 2019-02-16T22:22:19+00:00 Admin ~/ WHO empfiehlt UN-Mitgliedern Enttabuisierung von Cannabis ~/?x=entry:entry190202-083620 2019-02-02T08:36:20+00:00 2019-02-02T08:36:20+00:00

Am 1.2.2019 hat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die im Dezember in Wien beschlossenen Empfehlungen an die UN-Mitglieder veröffentlicht. Cannabis soll in der UN Drogen Kovention aus 1961 nicht mehr mit Heroin, Kokain oder Opiaten gleichgesetzt werden. Cannabis wird aus Stufe 4 auf Stufe 1 zurückgestuft. CBD soll überhaupt aus der Konvention gestrichen werden. Dessen medizinische Anwendung soll erleichtert werden.
https://arge-canna.at/pro-cannabis-empfehlungen-der-who-an-die-un-veroeffentlicht/

Israel exportiert medizinisches Cannabis! ~/?x=entry:entry190128-040702 2019-01-28T04:07:02+00:00 2019-01-28T04:07:02+00:00

In Israel ist die Erforschung der medizinischen Wirkungen von Cannabis weit fortgeschritten. Ich hoffe, dass auch Schmerzpatienten in Österreich von dieser Öffnung profitieren.
Denn in Österreich herrscht Hartingers “Law and Orderpolitik” im Interesse der Pharma- und der Getränkeindustrie.

Rechtsanwälte für Allianz gegen Ignoranz ~/?x=entry:entry190110-072559 2019-01-10T07:25:59+00:00 2019-01-10T07:25:59+00:00

Ich treffe mich heute mit zwei Rechtsanwälten, um zum einen die Unterstützung von Patienten gegen die Ablehungen von Kostenübernahmen zu planen (Klagen beim Sozialgericht) und zum anderen die Unterstützung von Hanf-Händlern zu besprechen. Es geht voran!

Hartinger-Klein im Dienst der Pharmakonzerne ~/?x=entry:entry190104-162402 2019-01-04T16:24:02+00:00 2019-01-04T16:24:02+00:00

1. Streich: CBD-Produkte vom Markt verdrängen
In einem Erlass von Dezember 2018 vertritt das BMASGK die - umstreibare - Rechtsansicht, dass CBD angereicherte Nahrungsergänzungsmittel nach der Novel Food Verordnung der EU einer Genehmigung bedürften; ähnlich auch bei Kosmetika. Nur das Inverkehrbringen von CBD-Blüten bedürfe nur einer Mitteilung an die Behörden. Die naheliegende Konsequenz: Entweder werden Hanfbauern und Produzenten in Österreich wirtschaftlich ruiniert oder sie wandern ins Ausland ab. Genehmigungsverfahren können sich nur Konzerne leisten, die genügend Geld investieren und lange Zeit durchhalten können. Das Ziel dieser Politik: CBD vom normalen Markt verdrängen und als Arzneimittel in die Apotheken verlagern. Das würde CBD Produkte eklatant verteuern!
Doch eines zur Klarstellung: CBD kann man legal kaufen und konsumieren.

2. Streich: Bei THC soll alles beim Alten bleiben
Es gibt nur wenige THC Arzneimittel, die man mit einem “Suchtgilftrezept” in der Apotheke kaufen kann. Nur bei Dronabinol besteht bei einigen Indikationen die Chance auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Sonst kostet eine THC-Therapie oft bis zu 800 Euro pro Monat.
Dabei gibt es noch eine besondere Pointe: Die staatlich ausgelagerte AGES produziert in Österreich Medizinalhanf, liefert diesen an einen deutschen Pharmakonzern (um ein paar Euro pro 500 mg), dieser Konzern extrahiert THC und liefert Dronabinol an Apotheken (um ein paar hundert Euro pro 500 mg). Wenn man es selbst kaufen muss, dann zahlt der Patient für 500 mg rund 400 Euro. Der Staat unterstützt also zu Lasten von Patienten einen Monopolmarkt mit entsprechend hohen Preisen.